Donnerstag, 7. Juni 2012

Im Westen nichts Neues.

Es ist kalt, es ist regnerisch und es ist ruhig - seit meiner Antwort ans Amt (auf die Zusendung der Unterlagen, mit denen meine Sachbearbeiterin meint, ihren Hausbesuch durchsetzen zu wollen und Freund als meine Geldquelle einzusetzen), die ich mit ein bisschen Jurababble und ein paar Gerichtsurteilen gewürzt habe, habe ich noch nicht wieder was gehört.

Den Laceschal, den ich mir ausgeguckt hatte, habe ich angefangen zu stricken. Das Muster würde in Rot zwar wahrscheinlich etwas besser wirken, aber auch in der Farbe, die ich nehme, kommt es noch raus. Leider ist das Garn in diesem Knäuel allerdings nicht so schön wie in dem petrolfarbenen. An einer Stelle war jetzt ein Teil des Garns gerissen, so dass es nurnoch halb so dick war. An einer anderen war es sehr viel dicker.. Das geht zwar optisch im Gestrick unter, aber ich habe etwas Angst, den Schal dann später zu spannen - was wenn dann im ersten Mustersatz die schwache Stelle reißt? Naja, werde ich sehen, wenn's soweit ist.

Morgen fahren wir nach Bonn. Und ich hab immer noch nicht überlegt, wie ich D. treffe, die letztes Wochenende hier einen Rock und ein Oberteil vergessen hat. Sie wollte mir schon das Porto überweisen, damit ich es ihr schicken kann, aber das wäre irgendwie albern, wenn ich eh nach Bonn komme.

Und das war's auch schon so ungefähr, was in letzter Zeit passiert ist. D. war da, ich hab gelesen, gestrickt und am Computer gesessen. Als das Wetter noch schön war, war ich recht viel draußen unterwegs, aber jetzt ist es meist zu nass. Sonntag waren wir im Regen unterwegs um in einem Pavillon im Georgengarten zu grillen, das war nett, aber ziemlich kalt.

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