Es gibt nicht wirklich was Neues, aber ich versuche mal, trotzdem zu schreiben.
Das Semester hat diese Woche angefangen und ich habe mir einen Dienstag voller Vorlesungen zugelegt - von zwölf bis sechs. Heißt leider, dass ich um halb zehn losfahren muss und erst um halb neun wieder daheim bin, aber wenigstens ist das nur ein Tag.
Ich höre eine Introduction to Cosmology (bei meinem Prof, der meinte, dass ich da wohl nicht viel Neues lernen werde, aber wenn ich Credits brauche, soll ich die hören, das Wichtige sei, dass ich an meinen Projekten arbeite), eine Physik der Galaxien (spannend, darüber weiß ich ziemlich wenig) und Liquid State Physics, was im Wesentlichen danach aussieht, als würde es Kram wiederholen, den ich aus Climate Physics und Massflow Dynamics schon kenne. Nur die letzten vier oder so Termine klingen, als würden sie mir interessante neue Sachen beibringen.
Morgen ist mein erster Therapietermin, ich bin schon dabei, in Panik zu geraten. Was wenn ich mit dem Mann nicht auskomme? Was, wenn er glaubt es ginge mir zu gut? Und so weiter. Ich versuche, es zu unterdrücken und mir zu sagen, dass das genau das ist, weshalb ich da hingehe. Klappt nur bedingt, aber zumindest habe ich noch keine richtige Panikattacke gehabt. Für einen Tag vorher ist das eigentlich schon ziemlich gut.
Ansonsten ist jetzt langsam wirklich Herbst. Heute ist es kalt und nass und ich denke, mein Plan das Haus zu verlassen stirbt grad langsam. Es ist nicht dringend nötig und ich habe wirklich keine Lust, nass zu werden. (Was natürlich schlecht ist, weil ich heut duschen muss, aber das ist was anderes. Beim Duschen kann ich zumindest die Wassertemperatur beeinflussen. Und danach baden. Baden ist gut.)
Derzeit versuche ich, regelmäßig am Spinnrad zu spinnen und auch sonst mit Handarbeiten weiter zu kommen. Nicht unbedingt mit einem bestimmten Ziel, aber es gibt mir das Gefühl, etwas geschaffen zu haben. Und dazu kommt, dass ich mich derzeit nicht wirklich entscheiden kann, was ich lesen will (es gibt so ca. 10-15 Bücher, die ich akut grad lesen möchte), so dass ich statt zu lesen meist spinne oder stricke.
Mittwoch, 22. Oktober 2014
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