Heute früh (um elf ^^) hat mich der Postbote geweckt. Ich habe gefühlte Ewigkeiten gebraucht, um festzustellen, dass a) das die Türklingel war, b) ich allein bin und c) aufmachen will. Kann nicht soo lang gedauert haben, denn der Postbote war noch da. Und es war der tolle, mit dem blonden Pferdeschwanz, der immer supergut gelaunt ist und total freundlich und sich an einen erinnert (gut, das macht ihn eher suspekt, da mir diese Gabe fehlt) und der auch mitdenkt - mir hat er heute ein Buch gebracht und dazu die beiden Briefe, die für meinen Vater gekommen sind, in die Hand gedrückt.
Damit war ich ihm auch nicht böse, dass er ich eine Stunde bevor mein Wecker das getan hätte geweckt hat. Wenn der einen weckt, ist man danach trotzdem gut drauf. Und wenn er einen weckt, um einem ein Buch zu bringen, dann gleich noch besser ^-^
Da ich nicht nochmal einschlafen konnte, habe ich also gefrühstückt, im Povh gelesen (erste zwei Drittel des 13. Kapitels), einen literarischen Katzenkalender abfotographiert und Yōkan gemacht, allerdings nach der Version in diesem Rezept, die nur Matcha und kein An verwendet. Statt Kanten, was ich nicht habe, habe ich 'Agartine' von RUF genommen.
Während des Kochens habe ich den Matcha, den ich aufgeschlagen habe, mal probiert - ich mag ihn immer noch nicht. Er ist mir zu bitter und zu rauh.
Im fertigen Yōkan mag ich den Geschmack, auch wenn er seeehr intensiv ist. Aber da ist das bittere auch vom Zucker aufgehoben (sonst wäre es auch viiel zu süß).
Ich würde sagen, das was ich da gemacht habe, ist ganz lecker. Es ist auch so.. noch leicht flüssig/glitschig, wie es sein soll. Aber es braucht etwas 'Dämpfendes'. Ich suche noch das Richtige dafür. Die Frischeiwaffeln aus dem Schrank gehen schon in die richtige Richtung, sind nur selbst zu süß. Allerdings darf es auch nichts Herzhaftes sein, das würde nicht passen.
Ich vermute, wenn man das Yōkan mit An und Matcha macht, wie ich es in einem anderen Rezept gesehen habe, und weniger Zucker nimmt (was dieses Rezept tut), dann nimmt das An auch etwas von der Intensität auf. Ich weiß nicht, ob das die perfekte Lösung ist, und eigentlich nimmt man dafür auch Shiro-An, aber ich werde, wenn Tami wieder da ist, mal welches mit Koshi-An machen (wenn sie Zeit hat, den Rest des Ans in An-Pan oder sowas zu verwandeln).
Nach meinem Koch-Abenteuer bin ich zur Fahrstunde gefahren, die.. suboptimal lief. Nicht wirklich grottenschlecht, aber nicht gut. Ich war wieder völlig zertreut und irgendwie nicht bei mir.
Wahrscheinlich war es Glück, dass mein Fahrlehrer ausgerechnet heute bei der Planung gepatzt hat und nach meiner (eigentlich 90 Minuten langen) Stunde um 15h den nächsten Termin um 16h gemacht hat. Damit habe ich heute nur 60 Minuten gehabt und habe dafür am Dienstag eine 120-Minuten-Stunde, in der wir Autobahn und Überland fahren wollen.
Heute durfte ich einparken üben, rückwärts vor/hinter ein anderes Auto am Bordsteinrand. Das hat auch halbwegs geklappt - ich denke, wenn ich mehr bei mir bin, werd ich das auch bald halbwegs allein können. Aber ich habe heute einfach zu langsam beschleunigt, gebremst, geschaltet, gelenkt.. ich hing irgendwie bei allem mit dem Kopf hinterher und habe dadurch zu langsam gehandelt. Es hat etwas geholfen, das Radio auszuschalten, aber nicht sehr.
Ich sollte mir vielleicht morgen mal die Zeit nehmen, etwas zu meditieren und dann auch nochmal vor der nächsten Fahrstunde (die ist Donnerstag um halb zwei). Wenn ich dann auch noch genug geschlafen habe, sollte ich in der Lage sein, halbwegs vernünftig Auto zu fahren. Und dann muss nicht wieder mein Fahrlehrer die Hälfte der Zeit für mich fahren.
Morgen habe ich erstmal keine Termine. Ich will lernen, würde gern ein Buch in Beuel in die Bücherei zurückbringen, muss irgendwann einkaufen für's Abendessen und sollte um halb sieben zu Hause sein, weil Freund dann kommt, aber das ist auch das Einzige, was irgendwie mit einer Uhrzeit verbunden ist.
Außerdem will ich gern noch einen Kalender abfotographieren, ein paar Sachen von meinen Wänden abhängen und mein Zimmer saugen und evtl. wischen (habe ich heute nicht geschafft). Meinen Schreibtisch würde ich auch gern freiräumen, der sieht so ungemütlich nach 'Du hast noch viiiel Arbeit vor dir' aus. Und ich will Freund fragen, ob er eine Art Archivierungsprogramm oder Abgleichprogramm hat, mit dem ich verschiedene Sicherungen, die sich wahrscheinlich überschneiden, so zusammenspeichern kann, dass ich am Ende keine Datei doppelt habe. Dann könnte ich meine Unmengen Sicherungs-CDs auf die große externe Festplatte zusammenfassen und die CDs selber dann entsorgen, damit ich die nicht mit umziehen muss (die sind fei schwer, so alle zusammen!).
Und ich würd gern Freund meine Muscheln- und Steinesammlungen zeigen, damit er mich überzeugt, dass ich die ruhig alle wegtun kann. Die sind auch schwer und neue kann ich immernoch sammeln.
Sieht so aus, als hätte ich morgen mal wieder zuviel vor. Naja, dann muss ich eben Prioritäten setzen und mit Lernen beginnen. Und dann den Schreibtisch machen, denn da drauf liegen irgendwo begraben zwei Mappen, die mir sagen, wo ich nach dem Povh weitermachen will.
Mittwoch, 1. September 2010
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