Heute morgen bin ich aufgestanden, habe einen Schluck Wasser getrunken, habe mich angezogen und bin in die Stadt gefahren - wo ich mit Freund im TeeGschwendner gefrühstückt habe. Das war toll! :) Damit habe ich auch, bis auf ein KitKat und zwei, drei Frischeiwaffeln nichts mehr gebraucht, bis zum Abendessen um halb neun.
Nach dem Frühstück bin ich - Überraschung! - in die Uni gefahren und habe in der Bib mit T. und L. gelernt. Ich fühle mich immernoch nicht erfolgreich dabei, aber ich denke, ich komme irgendwie voran. Ich bin nur nicht vollkommen sicher, in die richtige Richtung zu gehen. Also, so grob schon, aber ich frage mich, ob ich nicht große Umwege mache. Nun, das erfahre ich dann Donnerstag.
Auf sechs bin ich dann zur Katze gefahren und habe sie gefüttert - leider habe ich die gleiche Futtersorte erwischt wie Freund heute früh, weshalb die Katze etwas wütend auf mich war. Aber sie hat's aufgefressen und sich viel flauschen lassen. So schlimm kann's nicht gewesen sein.
Da Freund morgen früh um halb sieben nach Hannover aufbrechen muss zur Wohnungsübergabe, werde ich die Katze auch morgen früh wieder füttern und kann dann schauen, dass ich eine Sorte finde, die wir ihr noch garnicht gegeben haben.
Nach dem Füttern bin ich heute noch anderthalb Stunden bei der Katze geblieben, habe sie gestreichelt und gekrault, bespaßt und ignoriert. Ich habe neben ihr Tee getrunken und gelernt und ihrem Schnurren gelauscht. Es war sehr erholsam und friedlich, wenn auch recht kühl.
Dann habe ich versucht, heim zu kommen. Schlechte Idee, zwischen sieben und acht aus der Stadt heim fahren zu wollen. Ich ging erst zu Uni/Markt und versuchte, eine 66 gen Ramersdorf zu finden - die sollte in 22 Minuten fahren und ich dachte, da komm ich mit der 62 schneller hin. Also ging ich zum Suttner-Platz und sah eine 62 nach Ramersdorf wegfahren, die ich nichtmehr gekriegt hätte (trotzdem ärgerlich). Die nächsten vier 62en fuhren nur bis Beuel Bf, waren also für mich vollkommen nutzlos. Busse fuhren auch keine so in die Nähe, dass ich sinnvoll hätte umsteigen können (wäre es trocken gewesen oder wenigstens nicht grade heute mein Schuh undicht geworden, wäre ich vielleicht gelaufen, aber so nicht). Also habe ich, letztendlich, doch die 66 genommen, die ich zuerst gesehen hatte.
Aus der Innenstadt nach Hause, habe ich gut 70 Minuten gebraucht. Man könnte meinen, ich wohne in der tiefsten Pampa!
Aber dafür bin ich jetzt am Anfang der Ferse mit meinem Strickprojekt. Ist doch auch mal was, wenn auch kein Ziel, das ich mir jetzt so vor der Prüfung gesetzt hätte.
Durch Freunds Fahrt zur Wohnungsübergabe morgen ist er jetzt schon total mit Gedanken an die Einrichtung beschäftigt. Das ist.. ziemlich unpraktisch. Zum einen erzählt er mir dann Rechnungen für die Küche, die ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, für die ich die gar keine Kapazitäten habe. Zum anderen plant er natürlich so auch schon den Rest und wenn sie morgen gemessen haben, wird sein Vater auch anfangen zu planen - natürlich auch vor Ort mit ihm.
Ich will auch mit planen! Aber ich kann einfach bis Donnerstag keine Zeit und keine Hirnkapazität dafür aufwenden. Und wie soll ich den beiden verbieten, sich Gedanken zu machen? Selbst wenn Freund es versuchen würde, würde doch sein Vater jedes Mal, wenn er eine Idee hat, die auch gleich aussprechen und von ihm eine Meinung hören wollen.
Meh.
Samstag, 25. September 2010
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