Dienstag, 8. März 2011

nerv

Heute war.. nervig.
Zuerst habe ich heute morgen geduscht, wovon ich den ganzen Tag was hatte. Meine Haut fand die Sache mit dem Wasser nämlich nicht so witzig und so hätt ich mir heute quasi durchgehend gern die Haut einfach abgekratzt. Macht man natürlich nicht, man ist ja erwachsen - aber konzentriert euch mal, wenn's so juckt.
Dann war ich bei der Sekretärin, habe mir meine Tickets geholt und gefragt, wie's denn mit Geld für Essen aussieht - schlecht sieht's aus, gibt's nämlich nicht. Ich kann verstehen, warum, aber es wäre schön gewesen.. Zumindest klingt die Mensa in Dresden nicht völlig unfähig.
Danach war ich im Büro und habe versucht ein Paper zu lesen. Ich habe den gesamten Tag an diesem einen, blöden Paper gelesen. *grmph* Ich konnte mich einfach nicht konzentrieren - das Ding hatte nur 10 Seiten und ich lese da gut fünf Stunden dran.. Sonst lese ich in der Zeit eher 30 Seiten.
Aber derzeit sind alle im Institut genervt und sehr beschäftigt wegen der Tagung (V., der nicht nach Dresden fährt, ist mit Papierkrieg und einem eigenen Paper beschäftigt) - und da hilft einem Empathie nicht wirklich, ruhig zu bleiben.
Und um fünf kam dann der Chor, der gegenüber probt - da hatte ich zum Glück nurnoch eine Seite, bei der ich dann aufgegeben habe, die Rechnungen nachzuvollziehen. Ich habe trotzdem noch eine gute halbe Stunde gebraucht. Aber ich bin gegangen, ehe die Sonne unterging und hatte auf dem Heimweg noch ein paar Minuten Sonne. Es war nämlich den ganzen Tag sonnig mit blauem Himmel - ich wollte viel lieber raus und rumlaufen oder Rad fahren, als zwischen genervten Leuten zu sitzen und zu versuchen, ein Paper zu lesen.
Ich bin dann auf dem Heimweg vom Kröpcke gelaufen und hab genossen, an der (leider nur größtenteils, dank Rauchern *motz*) frischen Luft zu sein und noch etwas Sonne zu sehen.
Zu Hause habe ich nur was Kleines gegessen und bin dann einkaufen gegangen - zum Abendessen gab es Weißwürste, völlig egal, was die für Punkte gehabt haben dürften, mit süßem Senf und einer Brezel. Das musste einfach sein.
Nach dem Heimkommen bin ich allerdings erstmal die Wäsche aufhängen gegangen. Und war ein bisschen online, ehe mich der Hunger überfallen hat. Und habe die Stille, abgesehen von Laptoplüftung und Heizungsrauschen genossen.
Wenn ich gewollte hätte, hätte ich heute Walz with Bashir im Unikino sehen können. Kenn ich aber schon und ist kein Film, den ich mehrfach sehen muss. Und da wären wieder Leute.

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